Wärmenetz Harsefeld

Nahwärme aus Harsefeld — für Ihr Zuhause

Heizen mit Biogas-Wärme aus Harsefeld. Ohne eigenen Heizungskeller, ohne Wartung, ohne Brennstoffbestellung. Transparent, fair und zukunftssicher — seit 2011.

0 g CO₂ pro kWh
15+ Jahre Betrieb
100% Regional
24/7 Versorgung

Warum Nahwärme aus Biogas?

Unser Wärmenetz versorgt Sie zuverlässig mit klimafreundlicher Wärme — ohne dass Sie sich um Ihre Heizung kümmern müssen.

Klimafreundlich

100 % Biogas-Wärme, CO₂-neutral. Sie leisten einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz — direkt aus Harsefeld.

Komfortabel

Kein Heizungskeller, keine Wartung, keine Brennstoffbestellung. Die Wärme kommt direkt ins Haus.

Fair & transparent

Kein Börsenrisiko, kein Import. Stabile, regionale Preise — fair und nachvollziehbar abgerechnet.

Wartungsfrei

Wir kümmern uns um Technik und Instandhaltung. Sie genießen einfach die Wärme.

Versorgungssicher

Seit 2011 zuverlässig im Betrieb. Keine Abhängigkeit von Gas-Importen oder Weltmarktpreisen.

Regional

Wärme aus Harsefeld für Harsefeld. Stärkt die lokale Wertschöpfung und Ihr Gemeinwesen.

Vom Acker ins Haus — und zurück

Unsere Biogasanlage arbeitet im geschlossenen Kreislauf. Kein Abfall, keine Emissionen — alles bleibt in der Region.

Gülle &
Pflanzen

Biogas-
anlage

Strom +
Wärme

Gärrest → hochwertiger Dünger → zurück auf den Acker

3 BHKWs

erzeugen gleichzeitig
Strom und Wärme

0 g CO₂/kWh

Treibhausgasemissionen
beim Endverbraucher

100 % regional

Erzeugung, Verteilung
und Verbrauch in Harsefeld

In drei Schritten zur Nahwärme

Der Anschluss an unser Wärmenetz ist unkompliziert — wir begleiten Sie von der Interessenbekundung bis zur ersten warmen Stunde.

1

Interesse bekunden

Füllen Sie unser kurzes Formular aus. Wir melden uns zeitnah bei Ihnen.

2

Beratung & Planung

Wir prüfen die Anschlussmöglichkeit und besprechen mit Ihnen alle Details und Konditionen.

3

Anschluss & Wärme

Nach der Installation genießen Sie klimafreundliche Wärme — ohne eigene Heizungsanlage.

1.060 kW Installierte el. Leistung
seit 2011 Zuverlässig im Betrieb
3 BHKWs Blockheizkraftwerke
8,4 MW Geplante Flex-Leistung

Wie schneidet Nahwärme ab?

Faktenbasierter Vergleich für ein durchschnittliches Einfamilienhaus (150 m², 15.000 kWh Wärmebedarf pro Jahr).

Biogas-Nahwärme Kalte Nahwärme Gasheizung Ölheizung Wärmepumpe
Vollkosten pro kWh 10–16 ct 14–24 ct 16–22 ct 17–24 ct 11–18 ct
Investition (einmalig) 5.000–15.000 € 10.000–20.000 € 8.500–16.000 € 11.750–20.500 € 15.000–35.000 €
Betriebskosten / Jahr 1.700–2.900 € 1.400–2.000 € 2.400 € 1.900–2.000 € 1.350–1.600 €
CO₂-Emissionen ≈ 0 g/kWh ¹ ~50–100 g/kWh 201 g/kWh 266 g/kWh ~50–100 g/kWh
GEG 2024 erfüllt? ✓ Ja ✓ Ja ✗ Nein ✗ Nein ✓ Ja
Förderung möglich Bis 70 % Bis 70 % Keine Keine Bis 70 %
CO₂-Steuer 2025 0 € / Jahr 0 € / Jahr 166 € / Jahr 263 € / Jahr 0 € / Jahr
Preisstabilität Hoch Hoch Gering Sehr gering Mittel

CO₂-Steuer: Was kostet Sie das bis 2030?

Fossile Heizungen werden durch die steigende CO₂-Bepreisung immer teurer. Biogas-Nahwärme und Wärmepumpe bleiben bei 0 €.

0 €
Biogas-
Nahwärme
0 €
Wärme-
pumpe
361 €
Gas-
heizung
574 €
Öl-
heizung

Prognose 2030 bei 120 €/t CO₂ — EFH mit 15.000 kWh/a. Quelle: Polarstern Energie, Verbraucherzentrale.

Was zahlen Sie wirklich pro Jahr?

Jährliche Gesamtkosten im Vergleich — inklusive CO₂-Steuer, Wartung und Betrieb.

Ölheizung

~2.700 €
pro Jahr (Prognose 2030)
Tendenz stark steigend

Gasheizung

~3.200 €
pro Jahr (Prognose 2030)
inkl. Biogas-Pflichtquote

Biogas-Nahwärme

~1.900 €
pro Jahr — stabil
Keine CO₂-Steuer, keine Börsenrisiken

Rechenbeispiel: Ihr Eigenanteil nach Förderung

Ein typisches Einfamilienhaus mit 10.000 € Anschlusskosten — so sieht die Rechnung aus:

Förderrechnung Wärmenetzanschluss

Anschlusskosten (brutto) 10.000 €
./. Grundförderung (30 %) -3.000 €
./. Geschwindigkeitsbonus (20 %) -2.000 €
./. Einkommensbonus (20 %) -2.000 €
Ihr Eigenanteil ab 3.000 €

KfW-Programm 458 — Antrag vor Vertragsabschluss. Max. 70 % Förderung, max. 21.000 € pro WE. Stand 2026.

¹ Biogas ist bilanziell CO₂-neutral (biogener Kohlenstoffkreislauf). Hilfsenergie (Pumpen, Rührwerke, Netzpumpen) stammt aus eigenem Biogasstrom. Methanschlupf < 10 g CO₂-Äq./kWh.

Biogas-Nahwärme: ~1.900 €/Jahr
Herleitung: Vollkosten 10–16 ct/kWh × EFH-Standardverbrauch 15.000 kWh/a = 1.500–2.400 €/a. Mittelwert ≈ 12,5 ct × 15.000 kWh = 1.875 € ≈ 1.900 €. Keine CO₂-Steuer, keine Börsenrisiken.

Gasheizung: ~3.200 €/Jahr (Prognose 2030)
Herleitung: Gaspreis 14–24 ct/kWh × 15.000 kWh = 2.100–3.600 €/a + CO₂-Steuer 2030 (120 €/t × 201 g/kWh × 15.000 kWh ≈ 361 €/a) + Biogas-Pflichtquote ab 2029. Prognose-Mittelwert ≈ 3.200 €.
  • Polarstern Energie — CO₂-Steuer-Prognose: 120 €/t ab 2030, Gasheizung 361 €/a Zusatzkosten
  • Verbraucherzentrale — CO₂-Bepreisung nach Heizsystem: Gas 201 g/kWh, steigender Aufschlag
  • Agora Energiewende — Biogas-Pflichtquote ab 2029 verteuert Erdgastarif um 2–4 ct/kWh
  • Heizungsfinder — Aktuelle Gaspreise inkl. Grundgebühr: 14–24 ct/kWh EFH (2025/26)

Ölheizung: ~2.700 €/Jahr (Prognose 2030)
Herleitung: Heizölpreis 16–22 ct/kWh × 15.000 kWh = 2.400–3.300 €/a + CO₂-Steuer 2030 (120 €/t × 266 g/kWh × 15.000 kWh ≈ 574 €/a). Prognose-Mittelwert ≈ 2.700 €.

Berechnungsbasis: Einfamilienhaus mit 15.000 kWh/a Wärmebedarf (AGFW-Standard, 15 kW Anschlussleistung). Alle Preise brutto inkl. MwSt. CO₂-Steuer-Prognose 2030: 120 €/t nach BEHG. Vollständiges Quellenverzeichnis mit 19+ Primärquellen liegt als internes Dokument vor.

Wir bauen aus — für noch mehr Wärme aus Harsefeld

Um das Wärmenetz weiter auszubauen und die Versorgung langfristig zu sichern, planen wir eine deutliche Erweiterung unserer Anlage.

Was ist flexibler Betrieb?

Heute laufen unsere drei Blockheizkraftwerke (BHKWs) rund um die Uhr. Im künftigen Flex-Betrieb erzeugen größere BHKWs in kürzerer Zeit mehr Strom — genau dann, wenn er am meisten gebraucht wird. Die dabei entstehende Wärme wird in einem großen Pufferspeicher zwischengespeichert und gleichmäßig an das Wärmenetz abgegeben.

Das Ergebnis für Sie: Mehr verfügbare Wärme, stabilere Versorgung und die Möglichkeit, weitere Haushalte an das Netz anzuschließen.

Geplante Erweiterung

  • Standort Wiese: 2 × 2,35 MW Flex-BHKWs (4,7 MW), 5.000 m³ Pufferspeicher, 800 kW Wärmepumpen
  • Standort Schule: 1 × 2,35 MW Flex-BHKW mit Anbindung an das Wärmenetz
  • Standort Horster Weg: 1 × 1,35 MW Flex-BHKW
  • Gesamt: 8,4 MW installierte elektrische Flex-Leistung — ein Vielfaches der heutigen Kapazität
  • Erweiterung des Wärmenetzes — gefördert durch die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW)

Harsefeld plant die Wärmewende — und wir sind dabei

Die Samtgemeinde Harsefeld erarbeitet seit Juli 2024 eine kommunale Wärmeplanung. Unser Nahwärmenetz ist ein zentraler Baustein dieser Planung.

Was bedeutet das für Sie?

Die kommunale Wärmeplanung zeigt auf, welche Wärmeversorgung an welchem Standort die wirtschaftlichste und klimafreundlichste Lösung ist. Für Gebiete entlang unseres Wärmenetzes heißt das: Nahwärme aus Biogas ist die Zukunft.

  • Samtgemeinde Harsefeld erstellt Wärmeplan für Ahlerstedt, Bargstedt, Brest und Harsefeld
  • Projektlaufzeit: Juli 2024 bis Ende 2025 — Ergebnisse werden derzeit ausgewertet
  • Durchgeführt von ZEBAU (Zentrum für Energie, Bauen, Architektur und Umwelt)
  • Interkommunaler Ansatz: Synergien über Gemeindegrenzen hinweg nutzen
  • Ansprechperson Samtgemeinde: Klimaschutzmanagerin Mareike Wilshusen

Quelle: Samtgemeinde Harsefeld — Kommunale Wärmeplanung

Unser Netz versorgt bereits

  • Schulzentrum Harsefeld
  • Alten- und Pflegeheim
  • Jugendzentrum
  • Weitere öffentliche Gebäude

Gesetzlicher Rahmen

Das Niedersächsische Klimagesetz (NKlimaG) und das Wärmeplanungsgesetz (WPG) verpflichten alle Samtgemeinden zur Wärmeplanung. Für Harsefeld gilt: Wärmeplan muss bis spätestens 30. Juni 2028 vorliegen — die Samtgemeinde ist bereits weit voraus.

Ab Vorliegen des Wärmeplans müssen neu eingebaute Heizungen mindestens 65 % erneuerbare Energien nutzen. Mit Nahwärme aus Biogas erfüllen Sie diese Anforderung automatisch.

Bis zu 70 % Zuschuss für Ihren Anschluss

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt den Anschluss an ein Wärmenetz mit attraktiven Zuschüssen.

30 % Grundförderung

Für alle Eigentümer, die ihre fossile Heizung durch einen Wärmenetzanschluss ersetzen.

20 % Geschwindigkeitsbonus

Für selbstnutzende Eigentümer mit Gasheizung (20+ Jahre) oder Öl-/Kohleheizung. Frühzeitig handeln lohnt sich.

30 % Einkommensbonus

Zusätzlich für Eigentümer mit bis zu 40.000 € zu versteuerndem Jahreseinkommen.

Maximal förderfähige Kosten: 30.000 € für den Heizungstausch + bis zu 60.000 € für Effizienzmaßnahmen (mit Sanierungsfahrplan)

Die Fördermittel werden über die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) beantragt. Gerne unterstützen wir Sie bei der Orientierung. Stand: 2026

Ihre Fragen — unsere Antworten

Die Anschlusskosten hängen von der Entfernung zur bestehenden Leitung und dem Wärmebedarf Ihres Gebäudes ab. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Angebot — unverbindlich und kostenlos. In der Regel liegen die einmaligen Anschlusskosten deutlich unter den Kosten einer neuen Heizungsanlage.
In unserer Biogasanlage erzeugen wir gleichzeitig Strom und Wärme. Die Wärme wird über isolierte Rohrleitungen als heißes Wasser direkt in Ihr Haus geleitet. Dort wird sie über eine kompakte Übergabestation (etwa so groß wie ein kleiner Schrank) in Ihr Heizsystem eingespeist.
Ja, in den meisten Fällen können Heizkörper und Fußbodenheizung weitergenutzt werden. Lediglich der alte Heizkessel wird durch die Übergabestation ersetzt. Das spart Platz und Wartungskosten.
Die übliche Vertragslaufzeit beträgt 10 Jahre. Das gibt Ihnen und uns Planungssicherheit. Die Konditionen werden transparent und nachvollziehbar gestaltet.
Grundsätzlich kann jedes Gebäude in der Nähe des Wärmenetzes angeschlossen werden. Die Voraussetzung ist, dass die Wärmeleitung in Ihrer Straße vorhanden oder geplant ist. Bekunden Sie einfach Ihr Interesse — wir prüfen die Machbarkeit kostenlos.
Ja, der Anschluss an ein Wärmenetz wird über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gefördert. Die Grundförderung beträgt 30 %. Dazu kommen bis zu 20 % Geschwindigkeitsbonus (für Eigentümer mit alter Gas-, Öl- oder Kohleheizung) und 30 % Einkommensbonus (bei einem zu versteuernden Jahreseinkommen bis 40.000 €). Insgesamt sind bis zu 70 % Zuschuss möglich. Die Förderung wird über die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) beantragt. Gerne informieren wir Sie über die Details.
Die Samtgemeinde Harsefeld erstellt seit Juli 2024 eine kommunale Wärmeplanung für Ahlerstedt, Bargstedt, Brest und Harsefeld. Der Wärmeplan zeigt auf, welche Wärmeversorgung an welchem Standort die wirtschaftlichste und klimafreundlichste Lösung ist. Unser bestehendes Nahwärmenetz ist ein zentraler Baustein dieser Planung. In Gebieten, die als „Wärmenetz-Eignungsgebiet“ ausgewiesen werden, ist der Anschluss an unser Netz die empfohlene Lösung. Mehr Informationen finden Sie unter waermekataster-sg-harsefeld.de.
Nein. Wenn ein Heizungstausch ansteht, ist es sinnvoll, schon jetzt auf erneuerbare Energien umzusteigen. Der Anschluss an unser Nahwärmenetz erfüllt die GEG-Anforderung von 65 % erneuerbaren Energien automatisch und wird mit bis zu 70 % gefördert. Wer bereits jetzt Interesse bekundet, sichert sich einen Platz bei der nächsten Ausbauphase.
Unsere Biogasanlage arbeitet im Kreislauf: Pflanzen und Gülle vom eigenen Acker werden zu Biogas vergoren. Daraus erzeugen drei Blockheizkraftwerke gleichzeitig Öko-Strom und Wärme. Der Strom wird ins Netz eingespeist, die Wärme über unser Nahwärmenetz an Gebäude geliefert. Der Gärrest — das Überbleibsel der Vergasung — geht als hochwertiger Dünger zurück auf den Acker. Kein Abfall, keine CO₂-Emissionen, alles regional.

Melden Sie sich unverbindlich an

Sie interessieren sich für einen Anschluss an das Nahwärmenetz? Füllen Sie das Formular aus — wir melden uns innerhalb weniger Werktage bei Ihnen mit allen Informationen.

  • Unverbindlich und kostenlos
  • Individuelle Beratung
  • Kostenlose Machbarkeitsprüfung
  • Antwort innerhalb von 5 Werktagen

Ihre Ansprechpartnerin

Birgit Lindstedt
Tel.: 04164 / 859 93 08
E-Mail: info@hhb-agrarenergie.de

Interessenbekundung Wärmenetz

Leider konnte Ihre Anfrage nicht gesendet werden. Bitte versuchen Sie es erneut oder kontaktieren Sie uns unter 04164 / 859 93 08.

Vielen Dank für Ihr Interesse!

Wir haben Ihre Anfrage erhalten und melden uns innerhalb von 5 Werktagen bei Ihnen.